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Impulse

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Impuls 16-06

Hilfe ist da
In unserem Arbeitsbuch für Konfirmanden findet sich folgende Geschichte:

Ein Mann wohnte in einem Haus nahe am Fluss. Eines Tages hielt ein Polizeiauto vor seinem Haus. Die Polizei warnte den Mann: „Es wird eine Flut kommen, wir nehmen Sie gern im Auto mit.“ Der Mann lehnte ab: „Ich bin sicher, Gott wird mich retten.“ Kurze Zeit später hatte die Flut die Haustür erreicht. Da kamen Leute in einem Ruderboot vorbei: „Steigen Sie ein, wir bringen Sie in Sicherheit.“ Doch der Mann lehnte ab: „Ich bin mir sicher, Gott wird mich retten.“ Nicht viel später versank das Haus im Wasser und der Mann stand auf dem Dach. Ein Hubschrauberpilot ließ eine Strickleiter zu ihm herunter. Doch der Mann lehnte ab: „Ich bin sicher, Gott wird mich retten.“ Kurz darauf ertrank der Mann und kam in den Himmel. Dort machte er Gott heftige Vorwürfe: „Ich dachte du würdest mich retten.“ Doch Gott antwortete: „Ich weiß nicht, was da passiert ist. Ich habe dir Hilfe geschickt, und zwar drei Mal.“

Manchmal fragen wir uns: Wo ist denn Gott, etwa bei Corona? Vielleicht war er längst schon da, vielleicht hat er längst schon geholfen. Viel natürlicher, als wir uns das vorstellen.





Impuls 02-06

Verlässliche Aussagen
Die Regierenden brauchen verlässliche Aussagen. Etwa von Virologen, um verantwortliche Entscheidungen treffen zu können. Auch wir brauchen verlässliche Aussagen, ob und wie wir uns unbesorgt verhalten können.

Ich habe in den letzten Monaten regelmäßige geistliche Impulse geschrieben, zu denen ich immer wieder positive Reaktionen erhalten habe.

Es ist aber nicht entscheidend, ob es „nette“ Worte sind. Entscheidend ist, ob wir uns auf Aussagen, die den Glauben betreffen, verlassen können.

Ich könnte dazu auf Argumente kluger Theologen verweisen. Ich könnte auf die Bibel verweisen. Ich könnte auf Jesus Christus verweisen, in denen diese Aussagen überprüfbar geworden sind.
Letztlich hilft aber nur eines: Es ausprobieren. Sich auf die biblischen Aussagen einlassen. Ihnen Vertrauen schenken. Nicht sofort aufgeben. Dran bleiben. Dann wird sich herausstellen, ob sie wahr sind oder nicht.




Impuls 26-05 

3-G-Regel
3G, das kannte man bislang als einen Mobilfunkstandard der dritten Generation. Seit Kurzem wird aber immer häufiger die 3-G-Regel beachtet: Man muss geimpft, getestet oder genesen sein, um in manchen Bereichen einen Zutritt gewährt zu bekommen. Das mag verständlich sein. Das mag eine logische Folge der Corona-Bekämpfung sein. Es wird aber auch als ausgrenzend und wie eine Zwei-Klassen-Gesellschaft empfunden.

Bei Jesus gilt eine andere Regel. Denn er sagt: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.

Im christlichen Glauben werden übrigens drei andere G‘s empfohlen: Gottes Wort – Gebet – Glaube.





Impuls 19-05

Mittendrin
Er ist immer noch da und weiterhin schwer aktiv. Trotz seiner inzwischen 75 Jahre: Der Mann mit dem lässigen Hut, der Sonnenbrille und der Zigarre: Udo Lindenberg. Mit vier neuen Stücken auf seiner neuesten CD, unter anderem mit der Single „Mittendrin“. Mit der er Hoffnung wecken möchte. Für all diejenigen, denen „langsam die Power ausgeht. Im zweiten Corona-Jahr“.
Hoffnung auf eine Zeit nach der Pandemie und dass es weitergeht. Da singt er etwa: „Auch die dunkelste Stunde hat nur 60 Minuten“.

Wir brauchen Mutmacher und Hoffnungsträger. Wie etwa auch Paulus, der uns auf einen anderen Mutmacher verweist: „Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.“





Impuls 12-05

Überflüssig?
Eine Spinne lebte glücklich und froh in ihrem Netz, bis sie eine Einladung zu einem gelehrten Vortrag bei einer Spinnenversammlung folgte. Aufmerksam hört sie zu, wie der Redner sagt: „Die Welt ist anders geworden, ihr müsst euch anpassen, euch von Unnützem trennen.“

Die Spinne wird ganz nervös. Als sie nach Hause kommt, inspiziert sie umgehend ihr Netz. Aber kein Faden war überflüssig, jeder schien dringend notwendig. Schließlich findet die Spinne noch einen Faden, der senkrecht nach oben läuft. Sie kann sich nicht erinnern, dass an diesem Faden jemals eine Fliege hängen geblieben wäre. Also weg damit! Die Spinne beißt den Faden ab und – das Netz fällt in sich zusammen.

Es war nämlich der Faden, an dem das ganze Spinnennetz aufgehängt war.

Am Himmelfahrtsfest werden wir uns bewusst, dass es diesen „Draht“ nach oben gibt, den wir gerne nutzen können. Auch jetzt. In diesen Zeiten.

Herzl. Grüße, bis bald, vielleicht bereits am Sonntag in unserem Wiedersehensgottesdienst.






Impuls 05-05

Vorfreude

Die Inzidenzwerte sinken. Selbst im Märkischen Kreis. Die Impfungen nehmen endlich an Fahrt auf. Immer mehr Bundesländer kündigen Lockerungen an. Insbesondere für Geimpfte. Die dritte Welle scheint gebrochen. Auch Urlaube sind in greifbarere Nähe gerückt. Bilder aus Ländern mit einer hohen Impfquote lassen Vorfreude aufkommen, wie ein Leben in Normalität wieder aussehen kann.

Vorfreude ist die schönste Freude. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Hoffnung verleiht Flügel. So lauten einige bekannte Sprichworte.

In der Bibel heißt es in ähnlicher Weise: „Unsere Hoffnung aber wird uns nicht enttäuschen“, bzw. „aber alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen, bekommen neue Kraft. Sie sind wie Adler, denen mächtige Schwingen wachsen.“




Impuls 27-04

Goldene Regel

Es ist mehr als ärgerlich. Da hält sich die Mehrheit der Bevölkerung seit Monaten an die Corona-Regeln. Da wird auf so vieles verzichtet. Aber es gibt immer noch viele, viel zu viele, die sich darüber hinwegsetzen. Auf Kosten der Allgemeinheit, die weiterhin leiden muss, die das unverschuldet auszubaden hat.

Das gleiche Muster durchzieht unser ganzes Leben. Wenn es diese Minderheit nicht gäbe, wenn alle umsichtig und vernünftig handeln würden, wenn man nicht nur auf sich, sondern auch auf das Wohl seiner Mitmenschen achten würde, dann bräuchte vieles nicht extra geregelt werden.

Im Prinzip reichte für fast alles eine einzige Regel. Nämlich das Sprichwort: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“

Ähnlich bei Immanuel Kant formuliert in seinem „kategorischen Imperativ“: „Handle nur nach derjenigen Maxime, von der du wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde! “. Oder bei Jesus mit seiner „goldenen Regel“ in der Bergpredigt: „Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt!“




Impuls 21-04

Gute Zeiten oder schlechte Zeiten  

Neulich hörte ich in einer Radio-Andacht folgende Geschichte:

Vor dem Tor einer Stadt stand eine Bank, auf der ein alter Mann saß. Ein Mann kam des Weges und fragte den Alten: „Wie sind die Menschen hier in der Stadt?“ „Wie sind sie da, wo du herkommst?“, fragte der Alte zurück. „Sie sind böse, betrügen einander, gönnen sich gegenseitig nichts Gutes!“ „So sind sie auch hier!“, erwiderte ihm der Alte.

Kurze Zeit später kam ein anderer Mann und fragte: „Wie sind die Menschen hier in der Stadt?“ „Wie sind sie da, wo du herkommst?“, fragte der Alte zurück. „Sie sind freundlich, können lachen und sich freuen, sie helfen und tun einander Gutes.“ „So sind sie auch hier!“, sagte der Alte.

Anscheinend ist es nicht unerheblich dafür, wie unser nächster Schritt, unser morgiger Tag, unsere Zukunft einmal sein wird - einschließlich all der Wendungen, die die Corona-Pandemie für uns noch bereit halten wird: Unsere Erwartungen. Unsere innere Einstellung. Wie wir uns selber verhalten und auf äußere Umstände reagieren.

Vom Apostel Paulus stammt folgende ziemlich vollmundige Erwartungshaltung: Dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen werden.



Impuls 14-04

Getestet und geimpft

Immer mehr Menschen sind getestet und geimpft. Gerade den Geimpften spürt man ab: Ein Gefühl der Erleichterung. Die Freude über mehr Sicherheit, ein Stück mehr Normalität, einige Vorteile, die dadurch wieder möglich sind. Ein Licht am Ende des Tunnels. Endlich, nach einer viel zu langen Zeit des Wartens, nach einem Leben in Unsicherheiten und Ungewissheiten.

Auch sonst ist das wichtig. Etwas zu finden, womit man leben kann. Was einem Geborgenheit vermitteln kann. Was einen halten kann, was einen tragen kann, was einen trösten kann.

Vom Kirchenvater Augustin stammt der Satz: „Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in Dir“.


Impuls 03-04

Neues Leben
In diesen Zeiten, da fühlen wir uns eher nach Winter als nach Frühling. Da sehnen wir uns danach, endlich wieder in einem Straßencafé sitzen zu können, unsere Verwandten besuchen zu können, endlich wieder feiern zu können, unbeschwert in einen Urlaub fahren zu können. Endlich wieder leben zu können. Uns endlich wieder freuen zu können.

Aber statt Osterfeuer und Osterurlaub ein Lockdown, der lang und länger dauert.

Aber was kann uns Ostern sagen, das Fest der Freude, das Fest der Hoffnung, das Fest des Lebens?

Ostern, das ist wie ein Frühlingserwachen. Die wärmenden Sonnenstrahlen, das erste zarte Grün, die leuchtenden Farben der Frühlingsblumen, das Zwitschern der Vögel in den Zweigen.

All das kann uns ein Sinnbild für Ostern werden: Dass auf Winter wieder Frühling kommt. Auf Nacht wieder Tag. Auf Regen wieder Sonnenschein. Dass Corona besiegt werden wird. Dass wir getröstet und getragen werden.

Weil an Ostern das Wunder aller Wunder geschehen ist. Der Sieg des Lebens über den Tod.

Aber Ostern ist noch mehr. Corona hat uns erschreckend unsere Grenzen aufgezeigt. Dass auch wir möglicherweise ernsthaft erkranken und sogar versterben könnten.

So ist Ostern ist das Fest der Auferstehung. Die Hoffnung auf ein Leben über die Grenzen des Todes hinaus. Für diejenigen, die auf die österliche Botschaft ihr Vertrauen setzen. Auf Jesus, den auferstandenen und lebendigen Herrn.




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