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Impulse

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Impuls 25-04

Meditative Wanderung

herzliche Einladung zu unserer ersten meditativen Wanderung, die am
Sonntag, den 1. Mai stattfinden soll. Die Wanderung soll dazu dienen,
zur Ruhe und zur Entspannung zu kommen. Dies soll mit Übungen geschehen,
die aus dem Bereich des "Waldbadens" und Pilgerns kommen, durch die es
möglich wird, die Natur mit allen Sinnen bewusster wahrzunehmen und
etwas von Gottes Gegenwart in seiner Schöpfung zu entdecken. Beginn ist
um 15 Uhr mit einer kleinen Einstimmung in der evangelischen Kirche am
Glockenweg 18 in Halver-Oberbrügge. Bitte auf die nötige wetterfeste
Kleidung und insbesondere geländetaugliches Schuhwerk achten.

Weitere Informationen bei mir: 02353-661534.

Herzl. Grüße
Th. Wienand


Impuls 14-04

Wo ist Gott?

Man kann sich fragen: Wo ist denn Gott, wenn mitten in Europa auf einmal ein Krieg ausgebrochen ist, wenn die Corona-Pandemie nun schon über zwei Jahre andauert, wenn wir selber von so manchen persönlichen Schicksalsschlägen getroffen sind?

Am Karfreitag werden wir daran: Er war am Kreuz. Er wurde zuvor verhöhnt und ausgepeitscht, ihm wurde eine Dornenkrone aufgesetzt, er musste einen schweren Kreuzesbalken schleppen, ihm wurden die Hände und Füße von den Nägeln durchbohrt, er hat geschrien „mich dürstet“ und „warum hast du mich verlassen?“.

In Jesu Leiden und Sterben wird deutlich, dass Gott jegliche Leiden nicht fremd sind, auch die schrecklichsten nicht. Dass Jesus dies alles am eigenen Leib hat erfahren müssen. Dass er das Gleiche hat erleben, erleiden und empfinden müssen, so wie wir. Dass er mit uns mitleidet. Dass er uns ganz nahe ist, wenn wir leiden müssen.

Aber noch mehr: Dass er diesen Weg sogar freiwillig gegangen ist. Um uns zu suchen und zu retten, gerade auch diejenigen, die sich manches Mal fragen: „Wo ist Gott?“. Auch in unseren Zeiten.





Impuls 04-04

Wer lässt die Maske fallen?

Wer lässt die Maske fallen? – so lautete die Überschrift auf der Titelseite unserer Tageszeitung am vergangenen Samstag. Nun muss also in den meisten Bereichen keine Maske mehr getragen werden. Es geht fortan um Eigenverantwortung. Wir können uns darauf freuen, wieder nach und nach in vertraute Gesichter blicken zu können.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat in den letzten Wochen seine Maske ebenfalls fallen lassen. Nun sehen wir leider sein wahres Gesicht. Es kommen dabei Charaktereigenschaften zum Vorschein, bei dem einen die Worte fehlen.

Jemand anderes hat ebenfalls sein wahres Gesicht gezeigt. Als er in unsere Welt gekommen ist. Als er Leiden und Sterben auf sich genommen hat. Als er darin seine Liebe und Güte, seine Freundlichkeit und Barmherzigkeit, sein Mitleiden und Mitfühlen gezeigt hat, was wir in diesen Tagen und Wochen der Passionszeit bedenken.



Impuls 18-03

Wozu sind Kriege da

Es war 1981, als Udo Lindenberg einen damals zehnjährigen Jungen in seinem Song „wozu sind Kriege da“ dies fragen ließ:

„Keiner will sterben, das ist doch klar
Wozu sind denn dann Kriege da?
Herr Präsident, du bist doch einer von diesen Herren
Du musst das doch wissen
Kannst du mir das mal erklären?
Keine Mutter will ihre Kinder verlieren
Und keine Frau ihren Mann.
Also warum müssen Soldaten losmarschieren
Um Menschen zu ermorden - mach mir das mal klar
Wozu sind Kriege da?“

Es ist erschreckend, dass dieses Lied immer noch nicht an Gültigkeit verloren hat.

Hoffen und beten wir dafür, dass die darin gestellten Fragen endlich Gehör finden. In den Ohren aller Präsidenten.

Die nächste Möglichkeit zum Gebet für den Frieden ist jetzt Montag, den 21. März um 19 Uhr im Gemeinderaum unserer Kirche.





Impuls 03-03

Beten für den Frieden

Wir sind schockiert. Über das, was in der Ukraine geschieht, über die erschreckenden Bilder, die uns in diesen Tagen erreichen. Was tun? In diesen Tagen laden viele Kirchen dazu ein, für den Frieden zu beten. Aber was vermögen kleine, hilflose Worte gegen anrückende Panzer, Raketen und Bomben bewirken, so mag man sich fragen.

Martin Luther hat einmal gesagt: „Christen, die beten, sind wie Säulen, die das Dach der Welt tragen“. Ähnlich verheißungsvoll hat es der Theologe Karl Barth formuliert: Wer betet, hat Anteil an der Weltherrschaft Gottes. Oder ein hoher Stasioffizier aus Leipzig hat im Rückblick auf den Mauerfall gesagt: „Auf alles waren wir vorbereitet, nur nicht auf Kerzen und Gebete.“

Trauen wir unseren Gebeten etwas zu: Für die betroffenen Menschen. Gegen die Angst. Um Bewahrung im Kleinen wie im Großen. Um weise Entscheidungen für alle Regierenden und Mächtigen. Für ein baldiges Ende des Krieges.

Herzliche Einladung zum:

 - Weltgebetstag der Frauen: Freitag, 04.03. um 16 Uhr

 - Gottesdienst zum Thema „Älterwerden“: Sonntag, 06.03. um 10 Uhr

 - nächsten Friedensgebet: Dienstag, 08.03. um 19 Uhr





Impuls 22-02


Dabei sein ist alles

Die olympische Flamme ist erloschen. Die Olympischen Spiele sind vorbei. Wir erfreuten uns an spannenden Wettkämpfen und zahlreichen deutschen Olympiasiegern wie Francesco Friedrich „der Große“ oder Natalie Geisenberger, die sich mit ihren Siegen eingereiht haben in die Liste der ganz Großen wie die „Gold-Rosi“, den „Hackl Schorsch“, Kati Witt, André Lange und wie sie alle heißen. Deren Siege „unvergessen“ und „für die Ewigkeit“ sind, die sich dadurch „unsterblich“ gemacht haben, wie häufig pathetisch formuliert wird.

Dieter Nuhr witzelte allerdings, ob die Sieger wirklich so unsterblich und unvergessen seien: Wer kenne etwa noch Leonidas von Rhodos, der gleich 12 Olympiasiege errungen hat, bei den antiken Spielen zwischen 164-152 v.Chr. oder das Rodeldoppel Bonsack / Köhler mit Gold für die DDR 1968 in Grenoble?

Gerade Corona hat uns gezeigt, wie unverfügbar, zerbrechlich und vergänglich letztlich alles ist.

In der Bergpredigt werden wir stattdessen aufgefordert, uns „Schätze im Himmel“ zu sammeln, die weder von Motten noch Rost gefressen werden können, die unvergänglich sind. Und hier gilt dann tatsächlich - frei nach dem olympischen Motto: „Dabei sein ist alles“!





Impuls 16-02

Olympiasieger und Weltmeister

Deutschland gehört zu den erfolgreichsten Nationen. Bei den Olympischen Winterspielen. Dort werden fleißig olympische Medaillen gesammelt.

Ein weiter Titel wird uns häufig nachgesagt. Ein eher unrühmlicher. Wir seien „Weltmeister im Angsthaben“.

Der Journalist Peter Hahne hat dazu einmal geschrieben: „Formaldehyd, … und alle rissen die Paneele und Vertäfelungen von den Wänden, um zu überleben. Dioxin: Und die Hobbygärtner gruben ihre Beete um und kauften neuen Mutterboden, um dem sicheren Gifttod zu entgehen. … Dann kam BSE und das deutsche Erregungspotenzial steigerte sich bis zum Kaufboykott…. Und das Erstaunliche ist ja, dass wir trotz Geflügel- und Schweinepest, trotz Rinderwahn und Klauenseuche, trotz Maden im Fisch, Hormonen im Kalb und Salmonellen-Eiern in Nudeln immer noch leben…“ (aus: P.Hahne: Schluss mit lustig).

Und auch jetzt, bei der Corona-Krise, wird häufig kritisiert, es würde zu häufig Angst und Panik verbreitet. In Deutschland gäbe es weltweit mit die schärfsten Corona-Regeln. Karl Lauterbach wurde jüngst als „Angstminister“ tituliert.

Andere Länder scheinen entspannter und lockerer mit der Krise umzugehen. Wir brauchen „Propheten“ des Optimismus statt der viel zu vielen „Propheten“ des Pessimismus.

Mut machende Botschaften, die finden sich in der Bibel. Dort heißt es etwa gleich 365 Mal: „Fürchte dich nicht!“, sozusagen für jeden Tag eines Jahres, den wir Angst haben und uns wieder einmal Angst gemacht wird.




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