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Impulse

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Impuls 23-02

Konrad Duden
Konrad Duden hätte einiges zu tun. Bei all den Wörtern, die wir im Zusammenhang der Corona-Pandemie bislang noch nicht gekannt haben, die neu dazugekommen sind, die nun in aller Munde sind: Wörter wie Pandemie, Virologe, R-Wert, Lockdown, Abstandsgebot, Shutdown, Super-Spreader, Hotspot, Inzidenzwert, Risikogebiet, vulnerabel, systemrelevant, Epidemiologe, Quarantäne, Mund-Nasen-Schutz, AHA-Regel, Kontaktverfolgung, Distanzunterricht, Homeoffice, Herdenimmunität, Impfdrängler, zweite Welle, Geisterspiele, Niesetikette, Schnelltest, Zoom-Konferenz...
Es wäre zu wünschen, wenn all diese Worte möglichst bald in den Tiefen des Duden verschwinden würden. Wenn stattdessen ganz andere Worte das Leben wieder bestimmen. Etwa: Lebensfreude, Unbeschwertheit, Urlaubsvergnügen, Konzertbesuch, Grillparty, Geburtstagsfeier, Restaurantbesuch, Einkaufsbummel, Shoppingerlebnis, Kirchenkaffee, Verwandtenbesuch, Händeschütteln, Umarmung,…
Einige Worte sollten bei uns stattdessen immer in Gebrauch sein. Zu ihnen gehören: Zusammenhalt, Solidarität, Mitmenschlichkeit, Geduld, Hoffnung, Zuversicht, Gottvertrauen…
 
Im Anhang eine neue Hilfe, wie Sie persönlich zu Hause eine kleine Andacht in Corona-Zeiten gestalten können, die Sie gerne an Freunde und Bekannte weiter leiten können.

Mit herzl. Grüßen
Th. Wienand



Impuls 16-02

Unsichtbarer Feind
Seit über einem Jahr kämpfen wir gegen ihn: Gegen einen unsichtbaren Feind, der sich in kleinsten Aerosolen verbreitet. Aber mit schlimmen weltweiten Auswirkungen, von denen die Nachrichten Tag für Tag berichten. Und nun noch in abgewandelter Form als Mutationen. Wir können hoffen, dass die Impfstoffe auch gegen sie wirksam sind.

Auch sonst ist das Böse nicht immer einfach zu erkennen. Es kommt nicht immer daher wie ein „Darth Vader“. Als dunkle Gestalt mit düsterer Filmmusik. Es kommt oftmals viel unsichtbarer: In süßen Verlockungen und Versprechungen, in leisen Zweifeln, oftmals verkleidet als „Wolf im Schafspelz“. Aber seine bitteren Folgen, die kennen wir: Kälte und Lieblosigkeit, Neid und Missgunst, Egoismus und Mobbing bis hin zu Mord und Totschlag. Die Bibel empfiehlt als wirksame Schutzmaßnahme, den „Schild des Glaubens“ zu ergreifen, genauer nachzulesen in dem Brief des Paulus an die Epheser 6,10-20.

Herzl. Grüße
Th. Wienand



Impuls 09-02

In der ersten Reihe sitzen
Es wird geimpft. In einer bestimmten Reihenfolge. Das ist notwendig, da noch nicht genügend Impfstoff vorhanden ist. Die Reihenfolge erscheint logisch und einsichtig. Vielleicht mag der Eine oder Andere aber mit den getroffenen Priorisierungen nicht einverstanden sein. Vielleicht mag es ernüchternd sein, wenn man selber nicht vorrangig behandelt wird oder nicht zu den systemrelevanten Personengruppen zählt. Ich habe Respekt vor denjenigen, die solche nicht ganz einfachen Entscheidungen zu treffen haben.

Und bei Gott? Wie würde er entscheiden? Da ist erstaunlich, wer bei ihm in der ersten Reihe sitzt. Da geht es darum, die Schwachen anzunehmen: Die „armen Lazarusse“ und „die unter die Räuber Gefallenen“. Da wird Jesus als „Freund der Zöllner und Sünder“ bezeichnet. Da werden die Letzten die Ersten sein. Da gilt kein Ansehen der Person. Schön, dass das auch für uns gilt.

Ich erinnere noch einmal an das geplante Zoom-Meeting: Freitag, 12. Februar um 19.30 Uhr. Bitte heute (spätestens morgen) dazu bei mir anmelden, damit ich Ihnen den entsprechenden Link zumailen kann.

Herzl. Grüße, ich freue mich auf ein Wiedersehen
Th. Wienand



Impuls 01-02

Der erste Sonnentag
Gestern habe ich den Sonnenschein genossen. Die Vögel zwitscherten.
Im Garten wachsen die ersten Schneeglöckchen. Ein Hauch von Frühling lag bereits in der Luft. Das hat gut getan. Das hat Mut gemacht.

Corona kann zwar Manches zerstören. Aber auf Vieles hat es keinen Einfluss:
Dass auf Nacht wieder Tag, dass auf Schnee und Wolken wieder Sonne, dass auf Winter wieder Frühling kommt.
Am Ende der Sintflut findet sich folgende Verheißung: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“.



Impuls 26-01

Verschärfte Maskenpflicht
Es gilt eine verschärfte Maskenpflicht.
Masken sind notwendig. Sie schützen. Andererseits: Masken stören. Sie nehmen einem die Luft zum Atmen. Sie lassen Gesichtszüge nicht erkennen. Wir können uns freuen, wenn wir irgendwann wieder auf Masken verzichten können.
Manchmal setzen wir andere Masken auf. Etwa die Rheinländer zum Karneval. Und auch sonst: Um anerkannt und geliebt zu werden. Damit andere nicht hinter meine Maske sehen können. Wie ich wirklich bin. Gar nicht so selbstsicher und stark. Gar nicht so energisch und fröhlich. Manchmal hilflos, schwach und ängstlich.
Bei Gott gilt keine verschärfte Maskenpflicht. Im Gegenteil: Bei ihm können wir unsere Masken endlich absetzen. Er liebt uns so, wie wir sind. Mit unseren Ecken und Kanten.



Impuls 19-01

Ressourcen
Krisen können einen aus der Bahn werfen. Krisen können einen erschüttern. Aber Krisen können überwunden werden. Diese Erfahrung haben wir alle bereits gemacht. Mehrfach. Etwa diejenigen, die die schlimmen Erfahrungen in den Kriegs- und Nachkriegsjahren, eine Ehekrise, finanzielle Belastungen, eine schlimme Krankheit, schwere Konflikte… überstanden haben. Wir können ferner auf gewaltige Lebensleistungen zurück blicken. Etwa bestandene Prüfungen, eine erfolgreiche berufliche Ausbildung, die Gründung einer Familie, die Pflege eines Angehörigen, ein langjähriges Ehrenamt, ein Hausbau…
Die Bibel berichtet zudem von einer weiteren Erfahrung. Da schreien die Menschen in ihrer Not zu Gott. Und sie haben erfahren, wie Gott ihr Schreien erhört hat. Wie Gott sie durch manche Krisen geführt hat.
Solche Erfahrungen haben wir abgespeichert. Wenn wir damals eine Krise überstanden haben, warum nicht auch jetzt? Wir können auf diese Ressourcen zurückgreifen. Wir können auf Gott vertrauen. Das gibt uns Kraft und Zuversicht. Auch jetzt, in diesen Zeiten.
Wiederum eine Einladung zur offenen Kirche am Sonntag, 24.01. von 10-11 Uhr.
Bleiben Sie behütet
Th. Wienand



Impuls 11-01

Nichts geht mehr
Nichts geht mehr, „rien ne va plus“, so sagt es der Croupier beim Roulette, wenn keine Einsätze mehr platziert werden dürfen. 
Vielleicht haben manche den Eindruck, dass auch jetzt nichts mehr geht, wenn der Lockdown
immer weiter geht, mancherorts sogar verschärft. Wenn so vieles verboten ist. Wenn man sich machtlos und ohnmächtig dem Geschehen ausgeliefert fühlt. Wenn man den Eindruck hat, selber dagegen nichts tun zu können. Wenn man frustriert ist.
Aber Eines geht immer noch: Die Hände falten und beten. Auch wenn das Gebet keine
Wunderwaffe und Allheilmittel ist. Und trotzdem: Ein Theologe hat einmal gesagt: „Wer betet, nimmt Anteil an Gottes Weltherrschaft“.
Und so dürfen auch wir beten: Für ein baldiges Ende der Corona Krise. Um weise
Entscheidungen der Politiker. Für die Ärzte, Pfleger und Schwestern in den Krankenhäusern. Um Bewahrung für die Risikogruppen in den Altersheimen. Dass wir selber und die, die uns lieb sind, verschont bleiben.
Und schließlich: Wir dürfen auch danken. Für jeden Tag, an dem wir gesund aufwachen
dürfen. Für all die kleinen Dinge, die in dieser Zeit immer noch möglich sind.
Christen begehen in diesen Tagen weltweit die sogenannte „Allianz-Gebetswoche“. Auch in
Halver. Ich lade Sie ein, etwa die beiden Gebetsabende heute und morgen per Livestream zu verfolgen. Infos unter: Ev-kirche-halver.de.
Ihr Pfr. Th. Wienand  



Impuls 07-01 

Sei barmherzig! Erbarmungslos, so heißt ein Western mit Clint Eastwood aus dem Jahre 1992, der in seinem Alter, von Geldsorgen geplagt, wiederum zum eiskalten Rächer und Killer wird, der kein Erbarmen kennt. Ohne Erbarmen, brutal und rücksichtslos, so hat auch das Coronavirus zugeschlagen. Hart und kalt, egoistisch und lieblos, so geht es auch immer wieder in unserer Gesellschaft zu.  
Wie schön wäre es doch, wenn sich daran etwas ändern würde. Wenn es in unserer Welt anders zugehen würde: Viel menschlicher und friedvoller, viel liebevoller und barmherziger. Im Umgang mit den Ehepartnern, Kindern und Eltern. Im Umgang mit den Nachbarn und Kollegen, Vorgesetzten und Untergebenen, Regierenden und Regierten. Mit den Notleidenden oder auch im Umgang mit der Coronakrise, indem sich alle an die Schutzmaßnahmen halten würden. 
Wie so etwas gehen kann, dafür gibt es in der Bibel viele Beispiele. Letztlich kann man sich dabei an Gott selbst orientieren, an seiner unbegreiflichen Liebe und Barmherzigkeit.  
Ein guter Vorsatz für das neue Jahr wäre, sich an die sogenannte „Jahreslosung“ zu
halten, ein aus der Bibel ausgewählter Spruch für 2021, in dem es heißt: Jesus Christus spricht: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lukas 6,36).
Herzl. Grüße Th. Wienand



Impuls 04-01-21

Aufbrechen Aufbrechen in ein neues Jahr. Das ist wie ein Aufbruch ins Ungewisse. Die meisten meinen, es könne nur besser werden. Andere unken, das dicke Ende käme noch. Der Aufbruch fällt leichter, wenn wir etwa den Politikern vertrauen, dass sie gute Entscheidungen treffen werden, wenn wir alle dazu beitragen, das Nötige zu leisten, um die Krise so gut wie möglich zu überwinden. 
In der Geschichte Abraham’s heißt es gleich am Anfang: „Geh in ein Land, das ich
dir zeigen werde!“ Und Abraham, er verließ seine Heimat und brach auf ins Ungewisse. Sein Geheimnis war: Weil er sein Vertrauen ganz auf Gott setzte, weil er fest davon überzeugt war, dass Gott seine Versprechen ganz gewiss erfüllen würde.
Solch ein Vertrauen wünscht Ihnen auch im neuen Jahr

Ihr Pfr. Th. Wienand 



Impuls 31-12

Jahreswechsel Der Silvesterabend. Normalerweise ein feucht-fröhlicher Abend. Aber immer auch ein  nachdenklicher Abend. Ein Abend, an dem uns bewusst wird, dass wir wiederum ein ganzes Jahr hinter uns lassen, egal, wie es gewesen ist. Dass wir aufbrechen in ein neues Jahr, von dem wir noch nicht wissen, was uns erwarten wird. Das mit vielen Unsicherheiten und Risiken verbunden ist. 
Kein Wunder, wenn wir gerade an einem solch einem Ereignis nach etwas suchen, auf das wir 
uns verlassen können.
Auf manchen alten Häusern finden sich die beiden Buchstaben „a.D.“, lateinisch „anno  Domini“, „im Jahre des Herrn“. 
Das kann uns verdeutlichen: Jedes Jahr ist ein Jahr des Herrn. Das alte Jahr stand in der  Hand des Herrn. Und 2021 werden wir jeden Tag neu unter der Hand des Herren stehen. 
Und Dietrich Bonhoeffer konnte dichten: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir 
getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag“.
Ihnen ein gutes und gesegnetes neues Jahr, das wünscht Ihnen 
Th. Wienand 


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